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Im Jahre 1903 erblickte
Giovanni Testa der spätere Gründer der ersten Schweizer
Skischule und der Erfinder des weltberühmten Parallelschwungs
im wunderschönen Engadin das Licht der Welt.

Als ambitionierter Skilehrer und wahrhafter Pionier, entdeckte
Giovanni bald die sanften Hügel von Salastrains und erkor
sie für sich und seine Gäste zum winterlichen Übungsgebiet.
Täglich marschierte er gemeinsam mit den Skisportlern von
St.Moritz auf das in 2000 Metern gelegene Gelände von Salastrains,
um dort seine Skitechniken zu lehren, und das Gelehrte zu perfektionieren.

Die Abfahrten und das darauf folgende doch recht mühsame
wieder Hinauftragen der Skis, machte natürlich nicht nur
die Gäste recht hungrig und durstig, sondern auch Giovanni, der sich kurzum entschloss, mit seinen ersten ersparten 2000
Franken ein Stückchen Land von dem damaligen Besitzer, dem Hotel
Chantarella, zu erwerben.
Er errichtete dort ein kleines Blockhäuschen, in dem er alsbald sowohl
seine ermüdeten Gäste mit einem warmen Süppchen und einem Tee
wieder aufpäppelte, als ihnen auch in dem Hüttchen "Unterschlupf" für
ihre Skier gewährte.

Wahrlich ein Pioniergeist, denn der Skisport entwickelte sich bald zu einem sportlich
gesellschaftlichen Ereignis, an dem jedermann teilhaben wollte.

Später in den Anfängen der sechziger Jahre, übernahm dann Giovannis
Sohn, Plinio Testa, Salastrains und führte es erfolgreich, ganz im Sinne
seines Vaters weiter, sodass im Laufe der Zeit, verbunden mit viel Arbeit und
Mühe, aus dem kleinen "Häuschen" ein richtiges Haus werden
sollte.

Heute, zu einer Zeit, wo sich die sanften Hügel von Salastrains mittlerweile
zu dem eleganten Zielgelände der Weltmeisterschaft 2003 gemausert haben,
führt Plinios Sohn, Sergio Testa, das Hotel Restaurant Salastrains in der
dritten Generation.
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